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Kurzinformationen zu VAmB

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Der Modellversuch VAmB

Mit VAmB (II), Laufzeit 1.4.2007 bis 31.3.2009, wird die verzahnte Ausbildung dauerhaft als spezifische Form kooperativer Berufsausbildung mit besonderer didaktischer Qualität an Berufsbildungswerken verankert. Verzahnung bedeutet: Kooperierender Betrieb, Bildungsträger (BBW) und Berufsschule wirken systematisch zusammen bei der Ausbildung der benachteiligten Jugendlichen. Der Schwerpunkt der praktischen Ausbildung findet im Betrieb statt.

Die produktive Zusammenarbeit der Berufsbildungswerke mit der METRO Group und der an VAMB beteiligten METRO-Vertriebslinien (Galeria Kaufhof, Real, Metro Cash & Carry) in der Ausbildung von Verkaufsberufen wird in VAmB fortgesetzt. Neue Unternehmen kommen als Kooperationspartner einzelner Berufsbildungswerke im Bereich Verkauf hinzu (Edeka, Karstadt, REWE, Plus). Weitere Vertriebslinien der METRO Group haben sich für das Projekt geöffnet (DINEA, METRO Group Logistics, MEDIA Markt).

Das Spektrum der Jugendlichen, die in VAmB ihre Ausbildung erfahren, wird gegenüber VAMB ausgeweitet. Nicht mehr allein lernbehinderte Jugendliche gehören zu den Auszubildenden, auch Jugendliche mit körperlichen, psychischen und/ oder Sinnes-Behinderungen nehmen teil. Mit der Aufnahme der neuen Berufe Hauswirtschaft, Gastronomie, Logistik sowie Garten- und Landschaftsbau wird die verzahnte Ausbildung zu einem neuen Standardangebot an Berufsbildungswerken. Dazu dienen die in VAMB erstellten Standardisierungsunterlagen, die für die neu aufgenommen Berufsbereiche in VAmB sukzessive anpasst werden.

An VAmB sind insgesamt 34 Berufsbildungswerke beteiligt. Zum Vergleich - in VAMB waren es 12. Die meisten Berufsbildungswerke arbeiten mit kleinen und mittleren Betrieben zusammen, die damit auch an VAmB beteiligt sind. VAmB gehört erneut zur Initiative job - Jobs ohne Barrieren, wenngleich die wissenschaftliche Begleitung diesmal aus Mitteln der Ausgleichsabgabe durch das Ministerium für Arbeit und Soziales finanziert wird.

Der Modellversuch VAMB

VAMB endete am 31.3. 2007 und war das größte Projekt der Initiative job - Jobs ohne Barrieren. Mit dieser Initiative soll - auch in wirtschaftlich und konjunkturell schwierigen Zeiten - erreicht werden, dass behinderte und schwerbehinderte Menschen ihre Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben verbessern. Finanziert wurde im Rahmen der Initiative durch das Ministerium für Arbeit und Soziales allein die wissenschaftliche Begleitforschung, deren Erkenntnisse über den Erfolg des Modellversuchs mittlerweile in Berichtsform vorliegen. Unter Ergebnisse finden Sie alle Forschungsberichte der wissenschaftlichen Begleitung.

Das Bundesministerium hat eine DVD herausgegeben, auf der die wichtigsten Projekte der Initiative in Bild und Ton präsentiert werden. Beim Ministerium für Arbeit und Soziales können Sie die DVD kostenlos bestellen. VAMB wird auf dieser DVD ausführlich vorgestellt. Den Beitrag über VAMB können Sie sich sogleich anschauen.

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Der Modellversuch VAMB begann am 1.1.2005. Partner waren die BAG BBW und die METRO Group. Sie sorgten kooperativ für die erfolgreiche Ausbildung der lernbehinderten Jugendlichen. Kostenträger für die Ausbildung der Jugendlichen war die Bundesagentur für Arbeit. Nach der Ausbildung steht das Integrationsamt das Landschaftsverbandes Rheinland als Ansprechpartner und Vermittler finanzieller Förderung für Betriebe zur Verfügung, die Jugendliche aus VAMB beschäftigen möchten.

Gemeinsames Ziel der Projektpartner in VAMB und VAmB war und ist es, die Jugendlichen beruflich zu qualifizieren und persönlich zu stärken, damit ihnen nach ihrer Ausbildung die erfolgreiche, selbständige Teilhabe am Erwerbsleben in unserer Gesellschaft gelingt. Die Integration in den 1. Arbeitsmarkt ist dafür unabdingbar. Die METRO Group bringt dabei ihren ökonomischen Sachverstand ein, die Berufsbildungswerke ihr didaktisches Konzept und vielfältige Möglichkeiten der individuellen Förderung und Unterstützung der Jugendlichen.

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Konzeption und Realisation: Dipl.-Psych. Klaus Nuyken