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Forschungsauftrag VAmB

Entwicklung eines didaktischen Profils beruflicher Rehabilitation lern- und schwerbehinderter Jugendlicher im Rahmen der verzahnten Ausbildung - so lautete der Titel des Antrags auf Förderung für das Projekt VAmB, der am 30.11.2006 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales positiv beschieden wurde. Gefördert wird für den Zeitraum vom 1.4.2007 bis zum 31.3.2009 neben der wissenschaftlichen Begleitung auch die Projektkoordination durch die BAG BBW. Personell und methodisch gibt es innerhalb der wissenschaftlichen Begleitung eine Kontinuität der Projekte VAMB und VAmB, was die Mitarbeiter, die Arbeitsweise und das Evaluationskonzept bzw. das dafür verwendete Qualitätsmodell von Donabedian (2003) angeht.

Im Mittelpunkt des Projekts VAmB steht die dauerhafte Integration der verzahnten Ausbildung in das Angebot aller Berufsbildungswerke, dies für ganz verschiedene Berufe. Dazu ermittelt die wissenschaftliche Begleitung in VAmB über Befragungen und Strukturerhebungen kontinuierlich den Stand des Prozesses der Implementation der verzahnten Ausbildung in das Angebot der beteiligten Berufsbildungswerke und unterstützt die daran beteiligten Ausbilder zudem durch ein systematisches Fortbildungsangebot.

Forschungsauftrag VAMB

Auf Antrag des Institutes für Berufs- und Wirtschaftspädagogik stellte das damalige Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) auf Vorschlag des Gremiums zur Initiative "job - Jobs ohne Barrieren" Mittel aus dem Ausgleichsfonds zur Verfügung, um den Modellversuch "Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken für den Zeitraum vom 1.1.05 bis zum 31.03.07 wissenschaftlich begleiten zu lassen. Mit dem Regierungswechsel 2005 wurde die Initiative „Job-jobs ohne Barrieren“ und deren geförderten Projekte vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übernommen.

Folgende Fragen sollen durch die wissenschaftliche Begleitung beantwortet werden:

  1. Welche Voraussetzungen müssen die Leistungserbringer im Verbundkonzept – Betriebe wie Berufsbildungswerke bzw. Bildungsträger – mitbringen, um einen Erfolg der Verbundausbildung zu gewährleisten?
  2. Welche Organisationsform ist für Personenkreis, Ausbildung und Ausbildungsbetrieb jeweils am besten geeignet?
  3. Ist eine Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen außerbetrieblichen und betrieblichen Formen beruflicher Rehabilitation zu erwarten, wenn der Modellversuch „in der Fläche“ umgesetzt wird?
  4. Alle Teilnehmer in VAMB sind bisher lernbehinderte Jugendliche. Lässt sich der Personenkreis über lernbehinderte Jugendliche hinaus erweitern, z.B. um körper- und sinnesbehinderte junge Menschen?
  5. Kommen neben der Ausbildung zu Verkäuferinnen und Verkäufern weitere Ausbildungsberufe in Betracht?
  6. Unter welchen Bedingungen lassen sich die Strukturen und Erkenntnisse des Modellversuchs auf weitere Unternehmen übertragen?

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Konzeption und Realisation: Dipl.-Psych. Klaus Nuyken